Erfolgsgeschichten

Lesen Sie hier die Erfolgsgeschichten von Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Public Financial Management.

Wo haben Sie seit Ihrem Abschluss überall gearbeitet? Was waren Ihre „Wechselgründe“? (Bereiche/Behörden/Einstiegsstelle, etc.)

„Seit dem Abschluss arbeite ich im Statistischen Landesamt. Klingt langweilig – ist es aber nicht. Innerhalb des Amtes war ich in verschiedenen Bereichen tätig und konnte dort vielfältige Erfahrungen sammeln. Nach meinem Studium war ich im Bereich Veröffentlichungswesen (Bereiche Redaktion, Produktion, Vertrieb der Publikationen). Anschließend habe ich in das Personalreferat gewechselt (Bereich Aus- und Fortbildung), danach in den statistischen Fachbereich „Zensus“. Gewechselt habe ich, um unterschiedliche Bereiche kennenzulernen und auf eine besser bewertete Stelle zu gelangen.”– B. Jud StaLa

 

„Nach dem Abschluss meines Studiums war ich ab September 2018 für nahezu 2 Jahre im Haushaltsreferat des Umweltministeriums tätig. Den Wechsel zum Finanzministerium im August 2020 habe ich insbesondere deswegen vollzogen, weil ich beruflich eine größere Herausforderung gesucht habe. Darüber hinaus war die Option einer Probezeitverkürzung (welche ich dann auch noch bekommen habe (6 Monate)), ggf. bessere/schnellere Beförderungsmöglichkeiten sowie insbesondere auch Gespräche mit meinen späteren Vorgesetzten im FM maßgeblich.” – F. Stirner Finanzministerium

Hatten Sie zu Beginn des Studiums ein Bewusstsein für die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten nach dem Studium?

„Nein, definitiv nicht. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich zu Beginn des Studiums quasi überhaupt keine Vorstellung, wie meine Arbeit später aussehen könnte. Entscheidend war für mich hierfür insbesondere die Praxisphase und ergänzend dazu sicherlich die Vorlesung und PAGs.“ – F. Stirner Finanzministerium

Vergleichen Sie bitte kurz, wie die Karriereperspektive bei Ihnen damals war und wie sich diese bis heute entwickelt hat!

„In der Zeit nach meinem Studium hatte man Glück, wenn man verbeamtet wurde. Ich hatte zu Beginn nur einen befristeten Angestelltenvertrag. Ich wurde später in A9 zur Regierungsinspektorin ernannt. Damals hätte ich es als möglich angesehen, dass ich bis zum Ende meines Berufslebens evtl. mal A12 (stv. Referatsleitung) oder mit ganz viel Glück A13 (Referatsleitung) werden könnte. Heute bin ich nach meinem Regelaufstieg in A15 im höheren Dienst (Referentin im FM), für diese Entwicklungsmöglichkeit bin ich sehr dankbar! ” – A. Wilhelm Finanzministerium

Welche Vorteile bietet eine Karriere bei Ihrer Behörde?

„Selbstständiges Arbeiten, viele Außentermine, viel Verantwortung, und auch die Vielfältigkeit von Vermögen und Bau als Baubehörde. Ich komme mindestens 1 mal pro Woche 2 Stunden zu einem Außentermin und darf 1-2 Tage pro Woche im Homeoffice arbeiten. ” – Petschl VBBW

 

„Beim LBV kann man schon früh Verantwortung übernehmen und sich fachlich wie persönlich weiterentwickeln. Außerdem gibt es viele unterschiedliche Bereiche, sodass die Arbeit abwechslungsreich bleibt.“ – LBV

 

„Das Verkehrsministerium ist eines der jüngeren Häuser und besteht erst seit etwa 15 Jahren. Dadurch profitieren wir von modernen Strukturen und einer offenen Arbeitskultur. Networking wird bei uns großgeschrieben, was den Austausch und die Zusammenarbeit fördern. Zudem arbeiten wir in einem jungen Team mit flachen Hierarchien.“ – V.Siegmund Verkehrsministerium

 

„Das Statistische Landesamt ist der relevanteste Informationsdienstleister des Landes und damit erste Adresse für amtliche Statistik für das Land Baden-Württemberg. Auf den gegebenen gesetzlichen Grundlagen (EU, Bund, Land) werden Daten und Informationen zu allen wichtigen sozialen, ökonomischen und ökologischen Bereichen erhoben, u.a. Bevölkerung, Verarbeitendes Gewerbe, Landwirtschaft, Finanzen und Steuern. Diese Ergebnisse sind die Basis für Analysen und Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und liefern eine wesentliche Grundlage für die Meinungsbildung in einer demokratischen Gesellschaft.

  • Ein vielfältiges Aufgabenspektrum bietet unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten: z.B. Sachbearbeitung in einem statistischen Fachbereich oder in der allgemeinen Verwaltung des Amtes.
  • Eigenverantwortliches Arbeiten mit Entwicklungschancen. Qualifizierung und Weiterbildungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz.
  • Flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten mit Möglichkeit zum Homeoffice.
  • Individuelle Arbeitsmodelle sorgen für hohe Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
  • Eine faire Bezahlung. Eine Arbeit, die Sinn macht.” – B. Jud StaLa

Wie hat sich die Arbeitskultur seit Ihrer Einstellung in der Verwaltung weiterentwickelt? Und was erwarten Sie für die Zukunft?

„Vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie war ein mobiles und insbesondere auch digitales Arbeiten wenig verbreitet und wurde vielfach kritisch gesehen. Videokonferenzen gab es in meinem Berufsumfeld nicht. Gezwungenermaßen gab es im/ab dem Frühjahr 2020 einen ziemlich schnellen Wandel vom Arbeiten im Büro zum Homeoffice. Mittlerweile arbeiten wir im Finanzministerium papierlos mittels elektronischer Akte und häufig auch von daheim oder unterwegs aus. Eine ähnliche Entwicklung erwarte ich (und erhoffe ich mir) für den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Automatisierung. Bislang ist die Verwaltung hier weitestgehend sehr zurückhaltend.“ – F. Stirner Finanzministerium

Hat Ihnen die Wahl Ihrer Praxisstationen für den Einstieg in den Beruf geholfen? Was würden Sie einem neuen Studierenden für die Wahl der Praxisstellen raten/empfehlen?

„Mir hat es sehr geholfen zu Vermögen und Bau zu gehen. Ich rate dazu, zu einer Kommune, zu einem Ministerium sowie zu einer Landesbehörde zu gehen, um verschiedene Eindrücke zu gewinnen.” – Petschl VBBW

Als wie zukunftssicher schätzen Sie Ihren Beruf ein und würden Sie jungen Menschen eine Perspektive in der Verwaltung empfehlen?

„Die öffentliche Verwaltung wird es auch in Zukunft für einen funktionierenden Staat und Gesellschaft benötigen und sich meiner Meinung nach auch in Zukunft langsamer wandeln als die Privatwirtschaft. Insofern wird es auf absehbare Zeit ein sichererer Job sein als in anderen Bereichen. Allerdings wird auch die öffentliche Verwaltung meiner Meinung nach langfristig mit insgesamt weniger Personal auskommen müssen. Dennoch wird sich die öffentliche Verwaltung und das Arbeiten dort in Zukunft erheblich verändern und sich (hoffentlich) zunehmend digitale Prozesse, KI und Automatisierung ausbreiten. Klassische Sachbearbeiter-Tätigkeiten, wie das Bearbeiten von Anträgen, werden von der Maschine erledigt und die Arbeit des Personals wird sich auf andere Aufgabe konzentrieren und dadurch vielfältiger und kreativer, aber auch komplexer.“ – F. Stirner Finanzministerium

 

„Ja, da vielfältig und sehr zukunftssicher. Hoher Personalbedarf aufgrund demographischen Wandels (Babyboomer erreichen in den nächsten Jahren das Renten-/Pensionsalter). Krisenfest, da unabhängig von wirtschaftlichen Auf- und Abschwüngen. Hohe Stabilität (Beamtenverhältnis), gute Bezahlung, Familie und Beruf gut vereinbar.” – A. Wilhelm Finanzministerium

 

„Ich halte den Beruf im öffentlichen Dienst für sehr zukunftssicher, weil weiterhin viele Fachkräfte gebraucht werden. Besonders die Sicherheit des Arbeitsplatzes und die vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten machen den Studiengang attraktiv.“ – LBV