Aktuelle Forschungsprojekte

© pixabay | StartupStockPhotos
KoodiKo
Ziel des Projekts KoodiKo ist es für Kommunen ein kooperatives Konzept für Planungsprozesse zu entwickeln, das sich durch digitale, interaktive Kommunikations- und Interaktionsstrategien auszeichnet, die bestehende (analoge) Bürgerbeteiligungsformate ergänzen und weiterentwickeln. Oft basiert die Planung wie z.B. die der Stadtinfrastruktur, auf der Prämisse „was denken Planerinnen und Planer, was die Bürgerinnen und Bürger benötigen“. Allerdings stimmen die Vorstellungen der Planerinnen und Planer und Bürgerinnen und Bürger oft nicht überein. Zudem nehmen an aktuellen Beteiligungsformaten vorwiegend ältere, engagierte Bürgerinnen und Bürger teil, da diese die Zeit und die Motivation für Bürgerbeteiligungen aufbringen. Für die Beteiligung von diversen Zielgruppen, z.B. Jugendlichen, Berufstätigen, sind die aktuellen vorwiegend analogen Formate wenig geeignet, da diese Zielgruppen wenig Zeit oder kaum intrinsische Motivation mitbringen. Für eine gute Akzeptanz von erforderlichen Umgestaltungsmaßnahmen ist es jedoch essentiell eine breitere und diversere Einbindung von Bürgerinnen und Bürger in den Stadtplanungsprozess zu erreichen. Hierbei können interaktive und digitale Tools in Ergänzung und Kombination mit analogen Beteiligungsformaten eine Schlüsselstellung einnehmen. Das übergeordnete Ziel von KoodiKo ist es, kooperative Kommunikations- und Interaktionsstrategien zu entwickeln und zu erproben, welche die Ansprache und Mobilisierung von Bürger*innen zur bilateralen Partizipation erhöhen und verbessern. Das Hauptziel ist eine mobile Anwendung zu entwickeln, so dass alle Menschen gut erreichbar für Bürgerpartizipationen sind.
MEHR ERFAHREN
© pixabay | StartupStockPhotos
Jobcoaching bei der Stadt Stuttgart
Es wird eine Evaluation des Jobcoaching-Angebots der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) im Stadtgebiet Stuttgart durchgeführt. Dabei soll u.a. evaluiert werden: Ist das Jobcoaching zielführend? Rechnet es sich finanziell und fördert es die Menschen mit Behinderung ausreichend? …
MEHR ERFAHREN
© pixabay | StartupStockPhotos
Empowerment für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer in Stuttgart
Durchführung einer Forschungskooperation unter dem Titel „Empowerment für Rollstuhlfahrerinnen Rollstuhlfahrer in Stuttgart - Evaluation zur Förderung der selbstbestimmten Mobilität". Die Forschungskooperation soll zudem einen Beitrag zum gesellschaftlichen und öffentlichen Diskurs zur Inklusion…
MEHR ERFAHREN
© eigene Darstellung
KI-gestütztes CI-Training
Künstliche Intelligenz und Natural Language Processing Technologien in Form von Chatbots oder sprachbasierten Gesprächsagenten (z.B. Apple Siri oder Amazon Alexa) haben den Massenmarkt erreicht  und eine große Verbreitung im privaten und beruflichen Leben der Menschen gefunden. In…
MEHR ERFAHREN

WEITERE PROJEKTE

Abgeschlossene Projekte

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Qualität von Verwaltungshandeln (VerDi)
Die digitale Transformation der Verwaltung ist in vollem Gange. Allerdings liegt dabei der Fokus oftmals nur auf dem technisch Machbaren und viel zu selten auf den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Verwaltungen. Diese Lücke füllt das Projekt VerDi (Auswirkungen der Digitalisierung auf die Qualität von Verwaltungshandeln) an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg in Kooperation mit dem Institut für Wirtschafts- und Politikforschung Köln. Gemeinsam mit dem Normenkontrollrat BW, dem Gemeindetag BW, dem Landkreistag BW und dem Städtetag BW wurde untersucht, wie sich die Verwaltungsdigitalisierung auf die Arbeit in den Behörden auswirkt. Die Forschung dient dem Verständnis, wie Digitalisierung die Arbeit in den Verwaltungen verändert, wie die MitarbeiterInnen Digitalisierung erleben und wie sich das alles letztlich auf die Ergebnisse der Arbeit auswirkt. Kurz gesagt, geht es darum, wie die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung gestaltet werden muss, damit sie unter Einbeziehung der Mitarbeiter:innen zum Erfolg führt.  Neben zahlreichen Experteninterviews wurde eine Befragung von Fach- und Führungskräften in den Kommunalverwaltungen in BW durchgeführt. Die erhobenen Daten stellen nicht nur eine der größten aktuellen Stichproben zur Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung in Deutschland dar, sondern bieten auch durch den Umfang der erhobenen Daten eine Vielzahl wissenschaftlicher Erkenntnisse. Vor allem aber ergibt sich ein sehr guter Einblick in den Status-quo der Digitalisierung der Verwaltungsarbeit in unseren Kommunalverwaltungen, der es erlaubt, konkrete Ansätze zur Unterstützung einer erfolgreichen digitalen Transformation abzuleiten.
MEHR ERFAHREN
© Gunda Rosenauer
Analyse inklusiver Arbeitsplätze für Menschen mit wesentlicher Behinderung bei der Stadt Stuttgart
Menschen mit Behinderung sind auf dem ersten Arbeitsmarkt in Deutschland stark unterrepräsentiert. 2020 lag der Anteil der Menschen mit Behinderung unter den Berufstätigen und Arbeitssuchenden lediglich bei 30% im Vergleich zu 65% ohne Behinderungen. Die rechtliche Situation Betroffener wurden in…
MEHR ERFAHREN
© Adobe Stock / peshkova
Reformoptionen der kommunalen Direktdemokratie in Baden-Württemberg
Projektbeschreibung Das Projekt zielt auf die Erstellung einer umfassenden Studie zu den Reformoptionen der kommunalen Direktdemokratie sowie weiterer Instrumente und verfahren der Bürger- bzw. Einwohnerpartizipation. Im Kern soll im Rahmen eines breit angelegten (Rechts-)Vergleichs der…
MEHR ERFAHREN
© Adobe Stock / peshkova
Synchronisation Mitarbeiterverfügbarkeit im Home-Office
Projektbeschreibung Das mit der Corona-Pandemie Einzug gefundene New Normal, in dem vorwiegend aus dem Home-Office aus Arbeit erledigt wird, bedeutet für das Gros der Beamten und Angestellten, dass private und dienstliche Verbindlichkeiten zunehmend weniger trennbar sind. Wo früher das Büro als Ort…
MEHR ERFAHREN

WEITERE PROJEKTE