Positive Psychologie in der öffentlichen Verwaltung: Wissenschaft und Praxis im Dialog

Nachricht vom 30.06.2026

Wie können Verwaltungen unter steigenden Anforderungen leistungsfähig bleiben und gleichzeitig Gesundheit, Motivation und Zusammenarbeit fördern? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich der Kongress „Von Anerkennung, Arbeitskultur und Aufblühen – Positive Psychologie in der öffentlichen Verwaltung“, zu dem die Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg zahlreiche Gäste aus Verwaltung, Wissenschaft und weiteren Organisationen begrüßen durfte.

 

Der Kongress knüpfte an das Selbstverständnis der Hochschule an, wissenschaftliche Erkenntnisse im Austausch mit der Praxis weiterzuentwickeln und für gesellschaftlich relevante Fragestellungen nutzbar zu machen. Im Mittelpunkt stand dabei die Positive Psychologie – ein evidenzbasiertes Forschungsfeld, das untersucht, welche Faktoren Menschen, Teams und Organisationen stärken und wie diese Erkenntnisse in unterschiedlichen Arbeitskontexten angewendet werden können.

 

In drei Keynotes, einer Podiumsdiskussion und fünf Workshops wurden aktuelle Forschungsergebnisse mit Erfahrungen aus der Verwaltungspraxis zusammengeführt. Diskutiert wurden unter anderem psychologische Grundbedürfnisse, Positive Leadership, Resilienz, Erholung, Teamkultur sowie Growth Mindset und Organisationsentwicklung.

 

Die Resonanz der Teilnehmenden fiel ausgesprochen positiv aus. Viele hoben insbesondere die gelungene Verbindung wissenschaftlicher Erkenntnisse mit konkreten Handlungsmöglichkeiten für den Verwaltungsalltag hervor. Ein Teilnehmer formulierte es so:

Das ist genau das, was der öffentlichen Verwaltung fehlt.“

Auch die zahlreichen Rückmeldungen zum Abschluss des Kongresses verdeutlichten den Wunsch, die Impulse unmittelbar in den Arbeitsalltag zu übertragen – beispielsweise durch mehr Wertschätzung im Team, bewusst gestaltete Erholung, positive Kommunikation oder kleine Interventionen mit großer Wirkung.

 

Für das Organisationsteam bestätigt die Veranstaltung den Bedarf an Formaten, die wissenschaftliche Evidenz und Verwaltungspraxis miteinander verbinden. Der Kongress versteht sich als Beitrag dazu, Erkenntnisse der Positiven Psychologie für die öffentliche Verwaltung nutzbar zu machen und den Dialog zwischen Forschung und Praxis weiter zu stärken.

 

Anknüpfend an diesen Erfolg beabsichtigt die Hochschule, diese Verbindung bereits im kommenden Jahr durch eine Neuauflage des Sommerkongresses im Zeichen der Positiven Psychologie weiter zu vertiefen.