DAAD-Umfrage zur Teilhabe von Studierenden mit geringeren Chancen am Erasmus+ Programm

Akademisches Auslandsamt| Nachricht vom 14.04.2026

Inklusion, Diversität und Chancengleichheit sind wichtige Prioritäten der Erasmus+ Programmgeneration 2021-2027. Dabei bietet das Programm vielfältige Möglichkeiten, erwerbstätige und Erstakademikerstudierende, Studierende mit Kind sowie Menschen mit einer Behinderung oder chronischer Erkrankung bei ihrer Auslandsmobilität finanziell zu unterstützen.

 

Ein wesentlicher Bestandteil ist hierbei die finanzielle Zusatzförderung für Studierende mit geringeren Chancen über Aufstockungsbeträge (die sogenannten „social top-ups“) sowie Realkostenförderung. Die Nachfrage ist groß: Laut dem DAAD-Wirkungsbericht 2024 erhielten im Aufruf 2023 (Juni 2023 bis Juli 2025) rund 42% der geförderten Studierenden einen Aufstockungsbetrag für ihren Studien- oder Praktikumsaufenthalt im Ausland. Mit einer Quote von 66,8% an Studierenden aus Nicht-Akademiker-Familien gehört die HVF zu den Hochschulen, die das Förderinstrument intensiv nutzen. Allein im Studienjahr 2024/2025 wurden rund 75% aller Geförderten mit einem monatlichen Aufstockungsbetrag von 250 EUR zusätzlich zur regulären Erasmus+ Förderung unterstützt.

 

Eine kürzlich veröffentlichte DAAD-Umfrage belegt die positive Wirkung dieses Förderinstruments: Demnach gab die überwiegende Mehrheit der Befragten an, ohne die zusätzlichen Mittel keinen Auslandsaufenthalt realisieren zu können. Eine Finanzspritze hilft zudem, sich besser auf das Studium oder das Praktikum konzentrieren zu können. Ein weiterer Pluspunkt: Persönliche und berufliche Kompetenzen werden in einem inklusiven Setting gestärkt und weiterentwickelt.

 

Pressemitteilung vom DAAD zur Umfrage

Zum Erasmus+ Jahresbericht

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