„KI: Game-Changer für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft?“ - so lautete der Titel der am 25. März 2026 durchgeführten 8. Ludwigsburger Digitalisierungsgespräche. Auf dieser vom Institut für Digitale Plattformen in Verwaltung und Gesellschaft (DPVG) im IAF und der Professur für Digitales Verwaltungsmanagement (DVM) (Prof. Dr. Volkmar Mrass) durchgeführten Veranstaltung ging es um die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die unterschiedlichsten Gesellschaftsbereiche. Die Veranstaltung stieß quer durch die gesamte Verwaltung in Baden-Württemberg auf enormes Interesse und erreichte mit in der Spitze 480 Teilnehmern wieder eine Rekordbeteiligung.
8. Ludwigsburger Digitalisierungsgespräche: Künstliche Intelligenz (KI) als „Game-Changer“
Mit in der Spitze 480 Teilnehmern erneut Rekordbeteiligung
© Prof. Dr. Volkmar MrassDie Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung kamen auch diesmal aus allen Ebenen der Verwaltung in Baden-Württemberg - unter anderem aus Städten und Gemeinden, Landkreisen, Regionen und Regierungspräsidien bis hin zu zahlreichen Vertretern baden-württembergischer Ministerien. Hinzu kamen auch diesmal zahlreiche Teilnehmer aus anderen Feldern wie beispielsweise der Wirtschaft und der Wissenschaft. Gemäß dem Konzept der Ludwigsburger Digitalisierungsgespräche, einen Austausch aus vielen verschiedenen Perspektiven zu ermöglichen, waren auch diesmal wieder Referenten aus den vier großen Bereichen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft dabei:
Thomas Bönig, CDO/CIO und Leiter des Amts für Digitalisierung, Organisation & IT (DO.IT) der Stadt Stuttgart, Carsten Gabbert, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Freiburg, Daniel Karrais (MdL), Landtagsabgeordneter des Wahlkreises 53 (Rottweil), Prof. Dr. Kora Kristof, Vizepräsidentin Digitalisierung & Nachhaltigkeit des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und Federico Magno, Group CEO/Vorsitzender der Geschäftsführung der MHP Management- und IT-Beratung. Eröffnet wurde diese Online-Veranstaltung mit einer Begrüßung durch die Rektorin der HVF Ludwigsburg, Dr. Iris Rauskala.
© Prof. Dr. Volkmar MrassIn seiner Einführung in das Thema stellte Prof. Dr. Volkmar Mrass, Direktor des Instituts für Digitale Plattformen in Verwaltung und Gesellschaft (DPVG) und Inhaber der Professur für Digitales Verwaltungsmanagement (DVM) u.a. die „Geschichte“ von Künstlicher Intelligenz, den aktuellen Stand inklusive Marktanteilen der größten KI-Player, neueste Beispiele für den Einsatz von KI in Unternehmen und Verwaltungen sowie potenzielle Herausforderungen und Risiken des Einsatzes Künstlicher Intelligenz dar. Im Anschluss daran erfolgte ein jeweils 8-minütiges Kurzstatement der fünf Referentinnen und Referenten. In der sich anschließenden moderierten Diskussion mit den Referenten und Teilnehmern kam ein breites Spektrum an in diesem Kontext relevanten Aspekten zur Sprache - von Chancen für die Begegnung des Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung in der Verwaltung durch KI-Anwendungen über Akzeptanz- und Know-how-Herausforderungen sowie finanzielle Restriktionen bis hin zur Gefahr von Abhängigkeiten der Verwaltungen von großen US-Technologie-Konzernen.
Die Ludwigsburger Digitalisierungsgespräche hatten sich bereits in den ersten zweieinhalb Jahren ihres Bestehens mit den ersten sieben Veranstaltungen von März 2023 bis Oktober 2025 mit insgesamt 2.326 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu einer der größten regelmäßigen Veranstaltungen der HVF Ludwigsburg für eine externe Zielgruppe entwickelt. Bei den achten Ludwigsburger Digitalisierungsgesprächen am 25. März 2026 gab es mit 480 Teilnehmern nun auf diese halbjährlich stattfindende Veranstaltung erneut eine sehr gute Resonanz.