Berichterstattung von Traumberuf Professorin Plus zur Veranstaltung
Traumberuf Professorin Plus – der Booster für Professorinnen-Karrieren in Baden-Württemberg
Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung für die dritte Runde und dem gleichzeitigen Abschluss der zweiten Runde hat das Verbundprojekt „Traumberuf Professorin Plus“ ein starkes Zeichen für die Zukunft der Professorenschaft gesetzt. Vertreter: innen aus Hochschulleitungen, Ministerium sowie Mentees und Mentor: innen kamen an der DHBW Karlsruhe zusammen, um Frauen auf dem Weg zur Professur zu unterstützen. Bereits nach nur zwei Jahren Projektlaufzeit konnten innerhalb dieses einzigartigen Verbundprojekts 26 Berufungen verzeichnet werden.
Die Veranstaltung wurde mit einer Begrüßung durch die Projektleiterin Prof. Sissi Closs und einer Vorstellung des Hochschulverbunds eröffnet. Grußworte von Antje Gramlich (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg) unterstrichen die hochschul- und gleichstellungspolitische Bedeutung des Programms.
© Stefi Moss FotografieDie Eröffnungsrede hielt Prof. Dr. rer. nat. Stephan Trahasch, Vorsitzender der Rektorenkonferenz der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg und Rektor der Hochschule Offenburg. Im Anschluss begrüßte Prof. Dr. Martina Klärle, Präsidentin der DHBW die Teilnehmenden. Beide Reden setzten inspirierende Impulse und bestärkten angehende Professorinnen darin, ihren eigenen Weg mit Mut, Ausdauer und Selbstvertrauen zu gehen.
Ein zentrales Highlight des Vormittags war die Podiumsdiskussion zur Zukunft der Professorenschaft, moderiert von Prof. Dr. Seon-Su Kim (DHBW Mosbach). Vertreter: innen der Rektorate und Präsidien der Verbundhochschulen diskutierten engagiert über Herausforderungen, Perspektiven und strukturelle Rahmenbedingungen akademischer Karrieren.
Auf dem Podium vertreten waren: Prof. Dr. Joachim Beck (Hochschule Kehl), Prof. Dr. Andreas Frey (HfWU Nürtingen-Geislingen), Prof. Dr. Katrin Hassenstein (HdM Stuttgart), Prof. Dr. Ulrich Jautz (Hochschule Pforzheim), Prof. Dr. Bastian Kaiser (Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg), Prof. Dr. Martina Klärle (DHBW), Dr. Iris Rauskala (Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg), Prof. Dr. Harald Riegel (Hochschule Aalen), Prof. Dr. rer. nat. Stephan Trahasch (Hochschule Offenburg).
In einer offenen und persönlichen Diskussion zeigte das Podium auf, warum mehr Frauen in der Professorenschaft unverzichtbar sind, und unterstrich den gemeinsamen Willen, diesen Wandel an den eigenen Hochschulen aktiv voranzutreiben. „Die Vielfalt an prominenten Stimmen auf dem Podium macht Mut – sie zeigt, dass sich Hochschulen gemeinsam und entschlossen für mehr Professorinnen einsetzen.“ betont Projektleiterin Prof. Sissi Closs.
© Stefi Moss FotografieAm Nachmittag setzte der Impulsvortrag „Stark bleiben in wilden Zeiten“ von Prof. Dr. Kathrin Hänel (Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg) den Fokus darauf, wie Resilienz, Handlungsfähigkeit und Zuversicht in herausfordernden Zeiten gestärkt werden können. Der interaktive Vortrag bot zahlreiche Denkanstöße und wurde von den Teilnehmenden als inspirierend und ermutigend wahrgenommen.
Die Veranstaltung mit rund 200 Gästen endete mit einem positiven Fazit: ein inspirierender Auftakt für die dritte Runde und ein gelungener Abschluss einer erfolgreichen zweiten Runde – getragen von Engagement, Austausch und gemeinsamen Visionen für die Zukunft der Professorenschaft.
Traumberuf Professorin Plus wird für 5 Jahre mit 465.000 Euro vom Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) und mit 350.000 Euro vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) gefördert.
Erfahren Sie mehr über das einzigartige Verbundprojekt unter: https://www.traumberuf-professorin.de/