Bereits zum sechsten Mal in Folge erhält die Hochschule Ludwigsburg die begehrte Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im Programm „Partnerschaften mit Hochschulen in Ostmittel-, Südost- und Osteuropa sowie dem Kaukasus und Zentralasien“. Damit wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit osteuropäischen Partnerhochschulen für den Zeitraum 2027 bis 2029 fortgesetzt.
Die Fördermittel von insgesamt 54.000 Euro ermöglichen in den nächsten drei Jahren einen intensiven Austausch von Studierenden, Lehrenden und Forschenden und eröffnen neue Perspektiven auf europäische Verwaltungsfragen weit über den Hörsaal hinaus. Neben klassischen Studienfahrten, Praktika und Lehraufenthalten können künftig auch verstärkt digitale Kooperationsmaßnahmen und gemeinsame Veranstaltungen, wie Doktorandenworkshops, umgesetzt werden. Zu den sechs Kernpartnern der HVF gehören in dieser Förderperiode die Andrássy Universität Budapest und die Ludovika-Universität für den öffentlichen Dienst, die Südböhmische Universität in Budweis sowie die Westböhmische Universität in Pilsen in der Tschechischen Republik, die kroatische Universität Rijeka und die Babeș-Bolyai-Universität im rumänischen Cluj-Napoca.
Damit bereichert die HVF die Verwaltungsausbildung um die Perspektive des Donauraums und greift zugleich die außenpolitische Ausrichtung der Landesregierung Baden-Württemberg auf, die neben der traditionsreichen Förderung der deutschsprachigen Andrássy Universität Budapest neuerdings auch die Ukraine durch eine gezielte Institutionen-Kooperation mit der Region Lviv beim Wiederaufbau unterstützt.
Wie lebendig dieser Austausch ist, zeigte sich erst in der Woche vom 19. Oktober, als eine studentische Delegation aus Budweis den Campus in Ludwigsburg besuchte. Ein Gegenbesuch ist im nächsten Jahr fest eingeplant.
