Kommunale Interkulturelle Fachkräfteintegration

Ein diverses Team sitzt in einem modernen Konferenzraum einer Stadtverwaltung an einem Tisch und berät sich. Im Hintergrund ist ein Bildschirm mit der Aufschrift ‚KIF – Kommunale Interkulturelle Fachkräfteintegration‘ zu sehen sowie ein Fenster mit dem Blick auf eine historische Altstadt.© KI-generiert
Projektverantwortlich an der HVF: Prof. Dr. Alexander Loch
Projektlaufzeit: 2026-2029
Finanzierung: Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg

The Länd wirbt aktiv um internationale Fachkräfte und ist zugleich auf sie angewiesen. Ob Zuwanderung gelingt, entscheidet sich wesentlich nach der Ankunft. Behördengänge, Wohnungssuche, Spracherwerb, der Aufbau sozialer Beziehungen und die Orientierung in unbekannten Strukturen prägen die Lebenssituation internationaler Fachkräfte und ihrer Familien. Die interkulturellen Herausforderungen sind vielfältig und komplex. Sie stellen sich vor allem auf kommunaler Ebene, der damit eine Schlüsselrolle für Integration und Teilhabe zukommt.

Dieser Thematik widmet sich das Forschungs- und Innovationsprojekt „Kommunale Interkulturelle Fachkräfteintegration“ (Developing Intercultural Capacity in Local Skilled Migration and Integration). Das Vorhaben wird durch das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg in den Jahren 2026-2029 gefördert.

In diversitätssensiblen Austauschformaten werden dabei unter anderem internationale Fachkräfte und ihre Familien, Menschen mit Migrationsgeschichte, Mitarbeitende kommunaler Verwaltungen und Studierende des Public Management miteinander in Dialog gebracht. Auf joint learning journeys werden Multiplikatoren geschult, wie Konflikte zwischen Zuwanderungsgruppen aushandelbar sind. Die Erfahrungen aus den Projektkomponenten fließen in einen weiteren Sammelband zu kommunalen „Best-Practice“ Analysen aus Baden-Württemberg ein.