KI als Unterstützung für (e-)Partizipation - Möglichkeiten und Grenzen

Projektverantwortlich an der HVF: Prof. Dr. Birgit Schenk
Projektlaufzeit: 2025 - 2029
Finanzierung:

Bürgerbeteiligung ist ein bewährtes Mittel, um Politikverdrossenheit entgegenzuwirken und das Engagement der Bürger*innen zu stärken. Dennoch stellen der Zeit- und Ressourcenaufwand sowohl für die Bürger*innen als auch für die Kommunalverwaltungen eine große Herausforderung dar. Hinzu kommen inhaltliche Grenzen. Die zunehmende Vielfalt an Meinungen, die Komplexität der Themen und die Notwendigkeit häufiger Perspektivwechsel können die kognitive Belastung im politischen Entscheidungsprozess erhöhen.

In diversen Studien, unter anderem von der OECD, wird vorgeschlagen, Künstliche Intelligenz (KI) einzusetzen, um diese Herausforderungen zu verringern oder ganz zu überwinden. Gemeinsam mit dem Forscherteam um Prof. Dr. Gerhard Schwabe von der Universität Zürich und mehreren Kommunen untersuchen wir daher zentrale Fragen:

  • Welche Rollen kann KI in Bürgerbeteiligungsverfahren übernehmen?
  • Wie beeinflusst der Einsatz von KI das Gefühl der Legitimität bei Bürger*innen und Mitarbeitenden?
  • Welche Chancen und Grenzen ergeben sich durch den KI-Einsatz bei der praktischen Umsetzung von Bürgerbeteiligung?

So wollen wir herausfinden, wie KI Bürgerpartizipation unterstützen kann, um sie zugänglicher und nachhaltiger zu machen.