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SUMMARY:OPEN LECTURE - Eine Zeit der Krisen und eine Weltordnung im Umbruch – Welche Bedeutung kann EU und Rechtsstaatlichkeit zukommen?
DESCRIPTION:Wir laden Sie herzlich ein zu unserer nächsten Open Lecture-Ver
 anstaltung:\n\n\n\nTermin: 15.05.2024\n\nZeitrahmen: 16:00 - 17:30 Uhr\n\nR
 eferent: Prof. Dr. Christoph Schewe\n\n\n\nIhr direkter Link zur Veranstalt
 ung am 15.05.24:\n\n\n\nhttps://hs-ludwigsburg-de.zoom-x.de/my/gerald.sande
 r\n\n\n\nEine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich.\n\n\n\nIn seinem 2022
  erschienenen Buch „The Power of Crisis“ reflektierte Ian Bremmer, wie sich
  globale Krisen von der Politik im Sinne eines allgemeinen positiven Effekt
 s für breite Teile der Welt nutzen lassen könnten. Zwei Jahre später hat si
 ch die Situation indes nicht gebessert – eher im Gegenteil. Statt einer Wel
 t- oder Staatengemeinschaft zeichnet sich ein weiteres Auseinanderdriften d
 er Staaten ab und teilweise wird offen sogar eine neue Weltordnung angestre
 bt.\n\n\n\nDer Vortrag beleuchtet kurz die hoffnungsvollen Erwartungen, wie
  weltweite Krisen aus (einer optimistischen) EU-Sicht positiv für deren gem
 einsame Bewältigung in einer Weltgemeinschaft genutzt werden könnten. Bei d
 iesem Bild soll explizit auf die Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit für die 
 Mitgestaltung globaler Entwicklungen eingegangen werden. Anknüpfend an dies
 e hoffnungsvollen Szenarien sollen kritische Aspekte diskutiert werden, die
  hinterfragen, inwiefern diese Erwartungen realistisch sind.\n\n\n\nSo könn
 te bereits der Begriff „Weltordnung“ als zu stark auf den Westen fokussiert
  gesehen werden, der andere Regionen ausgeblendet hatte, zu denen „Ordnung“
  nicht recht zu passen vermochte. Mit Blick auf eine etwaige rechtlich eige
 nständige Entwicklung einzelner Weltregionen in der Zukunft bedeutet dies z
 ugleich, den Blick auf das Völkerrecht zu richten. Denn wenn sich die Welto
 rdnung derzeit vermeintlich im Umbruch befindet und nun andere Ordnungsmode
 lle angestrebt werden – welche Implikationen hätte dies für das Völkerrecht
  und eine internationale rule of law? Schließlich stellt sich auch hier die
  zu diskutierende Frage, ob die EU Mitwirkungsmöglichkeiten hätte.\n\n\n\nD
 er Referent, Prof. Dr. Christoph Schewe M.E.S. (Salamanca), lehrt an der Fa
 chhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) Kiel-Altenholz am Sta
 ndort Reinfeld und als Gastprofessor an der Katholischen Universität Lille 
 (Frankreich). Seine Lehr- und Forschungsgebiete umfassen unter anderem Euro
 parecht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung. Zuvor lehrte Prof. Dr. Schewe 
 als DAAD-Langzeitdozent und assoziierter Professor an der Universität Lettl
 and in Riga und als DAAD-Fachlektor und assoziierter Professor an der Unive
 rsität Tartu in Estland.\n\n\n\nWir freuen uns auf Ihre Teilnahme!\n\n\n\nI
 hr Kontakt:\n\nProf. Dr. Gerald G. Sander\n\n\n\n\n\n
DTSTAMP:20240508T135811Z
DTSTART:20240515T140000Z
DTEND:20240515T153000Z
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