Wie nehmen wir Bürger, Wirtschaft und Verwaltung mit in die digitale Welt?

07.12.2018

Wie nehmen wir Bürger, Wirtschaft, Gemeinderäte und Verwaltung mit in die digitale Welt?

 

Mit dieser Fragestellung setzten sich rund 40 Studierende der Hochschule Ludwigsburg unter der Leitung ihrer Professorin Dr. Schenk im Rahmen ihres Vertiefungsstudiums auseinander.

An zwei Donnerstagen im Dezember wurden sie dabei von Christine Bandt von der EnBW professionell unterstützt. Die Moderatorin führte zwei "Design-Thinking"-Workshops mit den Studierenden durch und öffnete den Blick für ein faszinierendes Werkzeug der Organisationsgestaltung: Die „Design-Thinking“-Methode setzt beim Stakeholder an, denkt und gestaltet Prozesse aus der Stakeholder-Sicht heraus. Die Empathie-Arbeit, die nicht jedem leichtfällt, wurde auf fünf Zielgruppen bezogen: Bürger, Wirtschaft, Gemeinderat, Mitarbeiter und Führungskräfte.

Am Ende der beiden Seminartage entstanden so fünf komplett neu durchdachte Produkte und Visionen einer digitalen Welt, die sich an den Stakeholder-Bedürfnissen orientieren.

Auf dieser Basis werden nun Kommunikations- und Beteiligungskonzepte beispielhaft anhand einer konkreten Kommunen entwickelt, die dann auf andere Kommunen angepasst und übertragen werden können. Profitieren können davon die Gemeinden, die sich auf den Weg in die digitale Welt machen und eine/einen der rund 40 Studierenden ab Frühjahr 2019 in ihrer Kommune begrüßen. Die Workshop-Teilnehmenden dürfen ihre erarbeiteten Konzepte dorthin mitnehmen.

Siehe dazu den Beitrag auf dem Blog "verwaltung.modern"

Ergebnisse des "Design-Thinking"-Workshops: Welches Konzept passt zu welcher Kommune?

Die Studierenden bieten an, ihre erarbeiteten Konzepte auf konkrete Kommunen zu übertragen und anzupassen.