Ethikum von Julia Mayer mit Höchstleistung – Lernende und Tutorin

15.02.2021

Der Einladung der Ethikbeauftragten waren der Rektor Prof. Dr. Wolfgang Ernst, die Studiendekane Prof. Dr. Annette Zimmermann-Kreher und Prof. Michael Grau sowie weitere Interessierte gefolgt. Als Überraschungsgast schaltete sich der Geschäftsführer des Referats für Technik- und Wissenschaftsethik (rtwe), Thorsten Gutsche zu. Der Hintergrund dieser besonderen Würdigung liegt in der nachfolgend geschilderten Besonderheit der Leistung von Julia Mayer. 

Zunächst sprach Rektor Ernst ein Grußwort der Hochschule und betonte den Wert der freiwilligen Zusatzqualifikation Ethikum für die Studierenden und die Hochschule. Er hob die langjährig herausragende Zusammenarbeit der Hochschule mit dem rtwe hervor.

Prof. Dr. Eisenbarth gab einen Denkanstoß zur wachsenden Bedeutung der Beamten und ihrer Dienstleistung am Bürger in einer zunehmend skeptisch betrachteten Demokratie. Den Problemkreis hierzu hat die Geehrte in einer ihrer mit „sehr gut“ bewerteten Hausarbeit zum Lobbyismus herausgearbeitet.

Für das Ethikum benötigen Kandidatinnen und Kandidaten 100 Ethikpunkte und 3 benotete Leistungen. Wie Thorsten Gutsche (rtwe) betonte, schaffte Julia Mayer dabei die dritthöchste Leistung seit Einführung des Ethikums in Baden-Württemberg überhaupt und damit einen Podestplatz. Sie erzielte neben ihrem Bachelorstudium und zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten sagenhafte 434 Ethikpunkte, was einem Zeitaufwand von mindestens 870 Stunden entspricht – und erzielte dabei die Note „sehr gut“.

Einmalig und besonders dürfte sein, dass sich Mayer dabei von der Lernenden zur Lehrenden entwickelte und in ihren letzten beiden Semestern dem rtwe als Tutorin zur Verfügung stand. Und das mit positiven Veränderungsvorschlägen zu organisatorischen und inhaltlichen Fragen, die bleiben werden, wie Thorsten Gutsche hervorhob.

Julia Mayer