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SUMMARY:2. Ludwigsburger Gespräche zum Ausländer- und Flüchtlingsrecht am 30. Juni 2026
DESCRIPTION:Wir laden Sie herzlich ein zu unseren 2. Ludwigsburger Gespräch
 en zum Ausländer- und Flüchtlingsrecht:\n\n\n\nOnline-Fachtagung zu aktuell
 en Fragen der Identitätsklärung und Passbeschaffung im Ausländer- und Staat
 sangehörigkeitsrecht\n\n\n\nDatum: 30. Juni 2026\n\nZeit: 09:15 - 17:00 Uhr
 \n\nOrt: Online\n\n\n\nWissenschaftliche Leitung\n\nProf. Dr. Elisabeth Bad
 enhausen-Fähnle\n\nProf. Wolfgang Armbruster\n\nDr. Philipp Wittmann\n\n\n\
 n„Erst der Pass, dann der Rest“, so lautete zusammengefasst das Credo des B
 undesverwaltungsgerichts in seinem Urteil aus Dezember 2025. Darin verschär
 fte es sein Stufenmodell zur Identitätsklärung im Einbürgerungsverfahren. A
 ber nicht nur im Einbürgerungsverfahren als höchste Stufe der Verfestigung 
 des Aufenthalts ist die Identitätsklärung von Bedeutung. Sie spielt nahezu 
 auf allen Ebenen des Aufenthalts eine Rolle. Bereits bei den allgemeinen Er
 teilungsvoraussetzungen von Aufenthaltstiteln für den Erhalt eines Bleibere
 chts kommt die Identität der Ausländer auf den Prüfstand. Bleibt sie ungekl
 ärt, kann allenfalls eine Duldung „zweiter Klasse“ nach § 60b AufenthG erte
 ilt werden. Fehlen auch hierfür die Voraussetzungen, wird ein Verfahren zur
  Rückführung und Passersatzbeschaffung eingeleitet.   Bisher werden die Ang
 aben zur Identitätsklärung (noch) nicht im Ausländerzentralregister erfasst
 . Die hierfür erforderlichen Informationen müssen daher auf den verschieden
 en Ebenen des Aufenthalts durch die unterschiedlichen, mit der Identitätskl
 ärung ausländischer Personen befassten Behörden grundsätzlich immer wieder 
 erneut erhoben und bewertet werden. Dies wirft eine Vielzahl von rechtliche
 n Fragestellungen auf, etwa zu den rechtlichen Anforderungen an die Identit
 ätsklärung und den Voraussetzungen der Passersatzbeschaffung. Gilt das Cred
 o „Erst der Pass dann der Rest“ auf allen Ebenen des Aufenthalts? Daneben e
 rgeben sich auch tatsächliche Fragestellungen im Bereich der Handlungsmögli
 chkeiten und der Kommunikation der Migrationsverwaltung untereinander, insb
 esondere in dem Fall, in dem der Betroffene seinen Mitwirkungspflichten bei
  der Identitätsklärung nicht nachkommt. Das ausgelaufene Chancenaufenthalts
 recht sollte einen Anreiz des Gesetzgebers zur Mitwirkung bei der Identität
 sklärung leisten. Hier lohnt sich ein Blick auf die Bilanz solcher gesetzge
 berischer Maßnahmen. Die diesjährigen Ludwigsburger Gespräche zum Ausländer
 - und Flüchtlingsrecht widmen sich diesen rechtlichen Problemstellungen und
  praktischen Herausforderungen im Dialog von Wissenschaft, Migrationsverwal
 tung, Rechtsprechung und Anwaltschaft.\n\n\n\nDie Online-Fachtagung richtet
  sich an Personen, die mit Flüchtlingsfragen sowie Angelegenheiten des Ausl
 änderrechts, Asylrechts und Staatsangehörigkeitsrechts betraut sind, Integr
 ationsbeauftragte sowie an Gleichstellungs- und Chancengleicheitsbeaufttrag
 te.\n\n\n\nProgramm   \n\n\n\nDie Teilnahme an der Veranstaltung ist kosten
 frei. Eine Online-Anmeldung ist jedoch erforderlich.\n\nWir freuen uns auf 
 Ihre Anmeldung bis zum 19. Juni 2026 über Eveeno:\n\n\n\nhttps://eveeno.com
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