Beziehungen zur Partneruniversität in Lissabon vertieft

12.04.2017

Beziehungen zur Partneruniversität in Lissabon vertieft

 

Im Rahmen der Studienfahrt des Bachelorstudiengangs Allgemeine Finanzverwaltung in die portugiesische Hauptstadt vom 29. März bis zum 2. April 2017 wurde die Gelegenheit genutzt, unsere Partnerschaft mit der Universidade de Lisboa zu intensivieren. Geleitet wurde die Delegation der Hochschule Ludwigsburg vom Studiendekan Prof. Michael Grau. Sie umfasste neben Prof. Dr. Peter Eisenbarth und Prof. Dr. Matthias Mitsch auch über 40 Studierende, die im Instituto Superior de Ciências Sociais e Políticas (ISCSP) von einer Vertretung der Partneruniversität empfangen wurde.     

 

In den Gesprächen wurde deutlich, dass es im Interesse beider Hochschulen ist, die Kooperations- und Partnerschaftsverträge mit Leben zu füllen. Gerade durch Austausch und Exkursionen sowie aktive Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten gilt es, die Partnerschaft zu pflegen. So hat sich auf unseren Besuch hin bereits eine portugiesische Studentin über das EU-Programm Erasmus+ (Inter Institutional Agreement) um ein Semester an der Hochschule Ludwigsburg beworben. Bei der abschließenden Führung über den Campus konnten neue Eindrücke über das Hochschulleben einer südeuropäischen Universität gewonnen werden.

 

Darüber hinaus kam man mit weiteren Institutionen des öffentlichen Dienstes in Lissabon ins Gespräch. Beim Besuch der Vertretung des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission in Portugal wurde mit dessen Leiter über die wirtschaftliche Situation Portugals diskutiert. In der Deutschen Botschaft gab es einen Einblick über den Aufgabenbereich, den das Auswärtige Amt für die Bundesrepublik Deutschland in der ganzen Welt wahrnimmt. Zudem konnte ein guter Vergleich zwischen den Anforderungen an die Ausbildung für den gehobenen Auswärtigen Dienst und dem Ablauf des Studiums an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg gezogen werden. Im Obersten Gericht für Zivil- und Strafsachen Portugals, dem Supremo Tribunal de Justica in Lissabon, fand ein lebhafter Austausch in englischer Sprache über die jeweiligen Justizsysteme statt. Dabei konnte in Erfahrung gebracht werden, dass sich die Einteilung der Gerichtsbarkeiten sowie die Möglichkeiten den Rechtsweg zu beschreiten in weiten Bereichen mit dem deutschen Rechtssystem decken.